Kommentar zur derzeitigen Situation

Frau Beckmann-Frelock ist die gewählte Hauptverwaltungsbeamtin und es gehört unzweifelhaft zu den demokratischen Grundsätzen diesen Wählerwillen zu akzeptieren. Ebenso ist es selbstverständlich, dass einer Hauptverwaltungsbeamtin, die keinerlei Vorerfahrung hat und die nicht aus Apensen stammt, eine angemessene Einarbeitungszeit gewährt wird.

Dieses ist geschehen. Die 100 Tage Schonfrist sind längst abgelaufen und die Mitarbeiter der Verwaltung sowie zahlreiche Ratsmitglieder haben diverse Hilfestellungen geleistet. Ferner war der Presse zu entnehmen, dass Frau Beckmann-Frelock ihre Mitarbeiter nunmehr eingearbeitet hat.

Die Wahrnehmung der Mehrheit des Rates sowie von zahlreichen Mitarbeitern der Verwaltung weicht erheblich von der Wahrnehmung von Frau Beckmann-Frelock ab. Leider hat sich hier der Eindruck manifestiert, dass unsere Hauptverwaltungsbeamtin beratungsresistent ist. In der Verwaltung wird leider nicht zusammengeführt und es ist nahezu die Regel, dass Beschlussvorlagen an die Verwaltung zurückgegeben oder abgelehnt werden, da diese schlecht bzw. gar nicht vorbereitet wurden.

Es gehört zu den Aufgaben eines jeden Ratsmitgliedes, dass Fehlentscheidungen oder Schlechtleistungen nicht kritiklos hingenommen werden. Wenn keine Veränderungen folgen ist leider auch eine Zunahme der Kritik zwangsläufig erforderlich. Dieses erfolgte seit Monaten. Bisher nur ohne mediale Beteiligung.

Von der UWA und dem Bürgermeister Herrn Gold wird dazu verbreitet, dass es sich um reine „Retourkutschen“ von schlechten Verlierern handelt und diese Darstellung wird nunmehr von der UWA massiv in die Öffentlichkeit gezogen. Der Vorsitzende der UWA Herr Reigber nimmt sogar das Wort Mobbing in den Mund. Da stellt sich die Frage, ob er erneut Ratsmitglieder angezeigt hat?

Mich stört es massiv, dass Apensen häufig negativ dargestellt wird und ich möchte mich nicht an einer Schlammschlacht über die sozialen Medien beteiligen. Das können andere besser.

Der Bürger sollte aber wissen, von wem er Kommentare liest und was der Hintergrund ist. Der Vergleich mit der Pressearbeit des derzeitigen amerikanischen Präsidenten ist hier nicht abwegig. Dazu zwei kleine Beispiele:

In der letzten Samtgemeinderatssitzung fragt Herr Reigber (UWA) Herrn Suhr, ob er wirklich gesagt hat: „Er könne sich nicht daran erinnern, Frau Beckmann-Frelock auf Knien vor ihm gesehen zu haben.“. An eine derartige Äußerung konnte sich kein Ratsmitglied erinnern. Es stellte sich vielmehr heraus, dass Frau Beckmann-Frelock (UWA) das Protokoll geändert hat.

Herr Kreib schrieb am 29.09.2020 „Die Frage eines Rauchverbots im Rathaus hat bei dieser explosiven Mischung die Bedeutung, die ausbleibende Gewerbesteuereinnahmen in anderen Gemeinden hat“. Das ist eine falsche Darstellung. Wir haben andere Prioritäten. Das Thema wurde vom genannten Personenkreis „hochgekocht“, um von der eigentlichen Kritik an der Hauptverwaltungsbeamtin abzulenken.

Andreas Steltenpohl

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